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Unterrichtseinheit_Werkunterricht_Loewe
Heiner Prüser
Mechanischer Löwe
ab Klasse 8
Zeit: ca 6 Stunden
Best.-Nr.
800
Arbeitshilfen für erfolgreichen Werkunterricht
www.werken-technik.de
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Hinweise zur Unterrichtsplanung
Kopf, Schwanz und linkes Bein des Löwen sind beweglich an einem Drehpunkt befestigt.
Mit Hilfe eines Kurbelrades auf der Rückseite des Löwen werden die 3 beweglichen Teile
über Hebel mit der Kurbel bewegt.
Empfohlen für Klasse
Zeitbedarf
Materialkosten
Schwierigkeitsgrad
ab Klasse 8
4 - 6 Stunden
< 1 Euro
Material:
Sperrholz Limba 4 mm; Massivholzleiste
Schweißdraht 1mm, Rundstab Buche 4 mm Durchmesser
Unterlegscheiben M4
Bauplan vorgeben
Bauplan nicht vorgeben
Erfinden eines mechanischen Tieres
Das Übertragen des Bauplanes erfolgt entweder
- durch Auflegen des Bauplanes und Nachfahren der Umrisse mit dem
Kugelschreiber (mit Blaupapier)
- Ausdruck des Bauplanes und Aufkleben mit Leim; das Aussägen
sollte dann erst nach dem Trocknen erfolgen.
Differenzierung:
Probleme beim Bau:
Die gewünschte Bewegung der Einzelteile lässt sich durch nachträg-
liches Verbiegen der Mitnehmer-Hebel aus Schweißdraht erzielen.
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Funktionsweise
Rückansicht Maßstab 1:1
So funktioniert es:
Drehpunkt
Kurvenscheibe
Kurbel
(Rundstab 4 mm)
Unterlegscheibe M4
Rundstab
Klemmring
Holzleiste
(am Bein festleimen)
Rundstab 4 mm
Holzleiste
Die Bewegungsmechanik:
Die Bewegungen werden durch die Kurvenscheibe gesteuert (grün). Der Kurbelgriff dient
gleichzeitig als Mitnehmer. Die Rundstabachse, um die sich die Kurvenscheibe dreht, steht
ca. 1 cm heraus, weil der Mitnehmerhebel des Schwanzes hierdurch in Endstellung
gehalten wird.
Gut zu erkennen sind die Klemmringe auf den Rundstäben oberhalb der Unterlegscheiben.
Weitere Unterlegscheiben befinden sich zwischen den Sperrholzteilen, um einen Abstand
zwischen den beweglichen Teilen zu garantieren.
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Werkbogen für die Einzelteile
Bohrung 4 mm
Bohrung 4,5 mm
Das Übertragen des Bauplanes erfolgt entweder durch Auflegen des Bauplanes und Nachfahren
der Umrisse mit dem Kugelschreiber (Blaupapier) oder durch Ausdruck des Bauplanes und
Aufkleben mit Leim; Aussägen erst nach dem Trocknen!
In den 4 mm-Bohrungen werden die Rundstabachsen fest eingeleimt. In der 4,5 mm-Bohrung
bewegt sich die Rundstabachse locker.
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Bauanleitung
Ansicht von hinten (verkleinert)
Seitenansicht
Kopf
Mähne
Lötstelle
Endanschlag
für das Bein
Drehpunkt
Kurbel
(Rundstab 4 mm)l
Kurbel
(Rundstab 4 mm)l
UnterlegscheibeM4
Rundstab
Klemmring
Holzleiste
(am Bein festleimen)
Bein
Rundstab 4 mm
Holzleiste
Mit der Laubsäge werden die Einzelteile aus dem Sperrholz ausgesägt. Dabei achtet man auf lotrechte Haltung
des Sägeblattes, damit die Schnittkanten rechtwinklig werden. Die Bohrlöcher werden angezeichnet und
vorgestochen. Da die beweglichenTeile auf einer Rundstabachse mit 4 mm befestigt werden sollen, erhalten alle
Teile ein 4 mm-Bohrung, in denen der Rundstab fest eingeleimt werden soll. (siehe Werkbogen) Die beweglichen
Teile werden mit 4,5 mm gebohrt. Die Kanten der Sperrholzteile werden mit Schmirgelpapier geglättet.
Herstellung der Klemmringe aus Schweißdraht:
Schweißdraht rechtwinklig abbiegen
und neben den eingespannten
Rundstab in den Schraubstockschlitz
stecken. Jetzt lässt sich bequem eine
Spirale drehen.
Dann zieht man die Spirale
unter leichtem Drehen vom
Rundstab und kneift mit dem
Seitenschneider (Zange) einen
Teilring ab (siehe links oben).
Der Klemmring kommt über die
Unterlegscheibe auf den
Rundstab und wird mit der
Flachzange zusammengedrückt.
So sichert er die beweglichen
Sperrholzteile vorm Verrutschen.
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